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Verkörperung
13.1.2026

Du musst nichts tun, um zu empfangen. Warum das Schwerste oft das Stillwerden ist.

by Kathrin Jeglejewski

Viele Menschen glauben, Empfangen sei das Ergebnis von richtigem Tun. Der richtigen Haltung. Der richtigen Frequenz. Der richtigen Entscheidung zur richtigen Zeit.

Und doch zeigt sich immer wieder etwas anderes.

Je mehr du versuchst zu empfangen, desto weniger geschieht.

Nicht, weil du unfähig bist, sondern weil Empfangen kein Akt ist. Es ist ein Zustand. Empfangen beginnt dort, wo dein System aufhört, etwas herzustellen.

Für viele ist das irritierend, denn wir sind darauf konditioniert, dass Bewegung etwas auslöst. Dass Initiative belohnt wird. Dass Kontrolle Sicherheit gibt.

Doch das, was wirklich zu dir gehört, kommt nicht als Reaktion auf Anstrengung. Es kommt, wenn dein System nicht mehr im Widerstand ist.

Empfangen ist kein Wollen. Es ist ein Nachlassen.

Und genau das fällt vielen schwerer als jedes Tun. Denn Stillwerden bedeutet, nichts mehr zwischen dich und das Leben zu stellen. Keine innere Vorbereitung. Kein inneres „Ich bin gleich soweit“. Kein Warten auf den perfekten Moment.

Empfangen geschieht im Jetzt. Oder gar nicht.

Viele Menschen sagen: „Ich bin offen zu empfangen.“ Aber ihr Körper ist angespannt. Ihr Nervensystem ist wachsam. Ihr Inneres ist beschäftigt. Das ist kein Fehler. Das ist ein Schutzmechanismus. Ein System, das gelernt hat, dass es nur sicher ist, wenn es aktiv bleibt.

Doch Bewusstsein empfängt nicht durch Aktivität. Bewusstsein empfängt durch Offenheit.

Und Offenheit fühlt sich für ein konditioniertes System oft wie Kontrollverlust an. Deshalb wird Empfangen so oft mit Passivität verwechselt. Oder mit Warten. Oder mit Hoffnung. Aber echtes Empfangen ist nichts davon.

Es ist Präsenz ohne Absicht.

Wenn du still wirst, ohne dich zurückzuziehen. Wenn du offen bleibst, ohne zu greifen. Wenn du atmest, ohne etwas zu erwarten. Dann beginnt etwas, das nicht gemacht werden kann. Das Leben antwortet.

Nicht spektakulär. Nicht immer sofort sichtbar. Aber präzise.

Ein Wunsch, der dich erreicht, ist kein Zufall. Er ist nicht „neu“. Er ist Bewusstsein, das sich in Form erfahren will. Und deine Aufgabe ist nicht, ihn herzustellen, sondern ihn nicht zu stören.

Viele Menschen sabotieren genau hier.

Sie empfangen einen Impuls – und beginnen sofort, ihn zu kontrollieren. Sie spüren eine Bewegung – und machen daraus ein Projekt. Sie fühlen ein inneres Ja – und übersetzen es in To-do-Listen. Nicht aus falscher Motivation, sondern aus Gewohnheit.

Doch das, was aus Bewusstsein entsteht, braucht keinen Druck. Es braucht Raum.

Empfangen bedeutet, diesem Raum zu vertrauen. Auch dann, wenn der Verstand keine Beweise hat. Auch dann, wenn nichts „passiert“. Auch dann, wenn das Alte noch präsent ist. Denn Empfangen heißt nicht, dass alles sofort anders wird. Es heißt, dass nichts mehr blockiert wird. Und das ist oft der Moment, in dem dein System unruhig wird, weil es nicht mehr weiß, was es tun soll.

Doch genau hier liegt die Schwelle.

Nicht im Mehr. Sondern im Weniger. Nicht im nächsten Schritt. Sondern im Bleiben.

Empfangen ist das Ergebnis von innerer Sicherheit. Nicht von Technik.

Wenn dein Körper weiß: „Ich muss nichts leisten, um getragen zu sein.“ Dann geschieht das, was viele „Manifestation“ nennen, ohne dass du es steuerst. Nicht, weil du nichts tust. Sondern weil du nicht mehr dazwischengehst.

Das ist die leise Wahrheit hinter dem Empfangen. Und sie ist radikal, weil sie dich entlastet.

Wenn du diesen Zustand nicht nur verstehen, sondern immer wieder betreten möchtest, ist The Receiving Code eine Audio-Activation, die dein System sanft daran erinnert, dass Empfangen dein natürlicher Zustand ist. Nicht als Technik. Sondern als Rückkehr. Du findest den Raum hier.

Alles Liebe,

Kathrin

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